Lavendel
Welche Pflanze charakterisiert Südfrankreich und ins Besondere das Gebiet der Côte d’Azur??? Klar, Lavendel! Im Juli und August sind weite Felder der Provence in dem typisch zarten Lilaton getaucht und ihr intensiver Duft ist aus der Entfernung vernehmbar. Der lateinische Name dieser Pflanze, die gerne auch als Zierpflanze den einen oder anderen Garten schmückt, lautet Lavendula officinalis und ihre heilsame, aber vor allem beruhigende Wirkung ist bekannt und häufig angewendet. So sind die getrockneten Blüten auch als Tee einsetzbar und entfalten dadurch ihre wohltuende und entspannende Wirksamkeit.
Der Lavendel wird in Südfrankreich in erster Linie zur Duftstoffgewinnung genutzt und dient als wichtige Essenz in der Parfumherstellung der einzelnen Parfumunternehmen. Azurlingua bietet Ausflüge nach Grasse und Eze Village an, wo unter anderem die Parfümerien Gallimard und Fragonard besichtigt werden.
Die Lavendelplanze dient allerdings nicht nur als Duftstoff, sondern findet seine Verwendung ebenfalls in der Ölgewinnung. Dabei werden die Blüten in Öl (meistens wird Olivenöl verwendet) angesetzt, um daraus ein wertvolles und aromatisches Lavendelöl zu erhalten. Bei der Ölherstellung wird in erster Linie der Berglavendel bevorzugt, welcher intensiver und reiner ist. Das Lavendelöl wirkt bei rheumatischen Beschwerden und Kreislaufstörungen. Als Badezusatz kann dieses Öl seine heilende Wirkung entfalten. Zudem ist das Lavendelöl antibakteriell. In der Küche werden sehr gerne die getrockneten Blätter und Triebe zum Verfeinern einiger Speisen angewendet. Wenn ihr zum Französisch Lernen in Nizza seid, könnt ihr einige provenzalische Gerichte ausprobieren und vielleicht schmeckt ihr den Lavendel heraus.




